Erste Erfahrungen

Gestern hat der Postbote doch glatt ein Päckchen gebracht. Leider noch nicht mein bestelltes Kit, aber immerhin 3 Objekte, die Nils Hitze aus München gedruckt hat. Er ist gerade dabei seinen eigenen 3D-Druckshop auf die Beine zu stellen und hat 10 Personen angeboten, einen Druck frei Haus geliefert zu bekommen, wenn er im Gegenzug ein kleines Review erhält.

Die Teile, die ich bei ihm bestellt hatte sind Motorträger für einen Brushless-Außenläufer, der auf einen Shockflyer montiert wird. Eigentlich ein ganz einfach Bauteil, was aber außerhalb der Möglichkeiten der CNC-Fertigung durchaus aufwendig herzustellen ist. Im einschlägigen Fachhandel lassen sich diese Motorträger natürlich einkaufen, sind aber dementsprächend teuer, da sie aus einer GfK-Platte gefräst sind. Der große Vorteil des 3D-Drucks gegenüber dem spanabtragenden Verfahrens (Fräsen) ist das Material, das ohne Verschnitt oder Abfall nur für das Objekt verwendet wird.

Motorträger aus blauem PLA für Brushlessmotor

Der oben zu sehende Motorträger war somit das erste 3D-gedruckte Objekt, das ich in Händen halten konnte. Interessanterweise steht das PLA dem vorherigen Motorträger, welcher aus Glasfaserverstärktem Kunststoff bestand subjektiv nicht in der Stabilität hinterher. Vor allem lässt sich das PLA etwas biegen und ist nicht allzu steif, was für den Zweck der Krafteinleitung in den Rumpf des Modellflugzeugs auch nicht von Nachteil ist.

Die Maßhaltigkeit habe ich natürlich auch noch überprüfen müssen. Sowohl die Außenmaße (50*50*2 mm), als auch die Lochabstände und Lochdurchmesser waren +/- 0,05mm genau. Somit konnte das erste funktionelle Objekt auch gleich an den Brushlessmotor geschraubt werden.

Montierter Motorträger – Bereit zum Einbau

Glücklicherweise konnte ich gestern auch noch meinen Kumpel besuchen, welcher sich dazu bereit erklärt hat, mir die Teile für meinen Mendel Prusa zu drücken. Somit konnte ich gleich einen Blick auf die ersten Druckergebnisse und einen Ultimaker in Action werfen. Unglaublich mit welcher Präzision die Teile gedruckt werden. Die Vorfreude steigt! Ich habe auch gleich ein paar Ruderhörner, die ich auch für den Modellflugbereich brauche bekommen. Leider waren sie schon fertig, habe also nicht beim Druck zuschauen können.

Ruderhorn zur Anlenkung von Seiten- und Querruder

Fazit des gestrigen Tages: Viele Eindrucke und noch mehr Vorfreude!

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One thought on “Erste Erfahrungen

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